Press release

Schrittmacher sendet E-Mail an Arzt – Medizintechnische Pionierleistung des Berliner Unternehmens BIOTRONIK mit hohem wirtschaftlichem Wachstumspotenzial

Berlin, 22. September 2009. Für die Entwicklung eines internet- und mobilfunkbasierten Fernnachsorge-Systems von Patienten mit Herzschrittmacher wurde Dr. Hans-Jürgen Wildau und sein Team bei BIOTRONIK heute für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Dieser Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation gilt als wichtigste nationale Auszeichnung für wissenschaftlich-technologische Neuerungen, deren Marktfähigkeit bereits erwiesen ist. Mit der Auswahl der Nominierten wird der kreative Beitrag von Wissenschaftlern und Entwicklern zum technologischen Standard der deutschen Industrie, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Wohlstand des Landes gewürdigt. Bundespräsident Horst Köhler wird den Deutschen Zukunftspreis am 2. Dezember 2009 überreichen. Welches der insgesamt drei nominierten Teams dann zum Preisträger gekürt wird, unterliegt dem Urteil der Jury und bleibt bis zu diesem Tage offen.

 

Botschaften direkt aus dem Herzen – BIOTRONIK Home Monitoring® für eine zukunftsweisende Schrittmacher-Therapie

Das innovative BIOTRONIK Home Monitoring® System nutzt die Vorteile der Internet- und Mobilfunktechnologie speziell für Patienten mit Herzschrittmacher oder Implantierbarem Defibrillator (ICD). Dabei überträgt ein mobiles, handyähnliches Gerät automatisch regelmäßig gesundheitliche und technische Daten des Implantates. Der behandelnde Arzt erhält auf diese Weise lückenlose, tagesaktuelle Informationen zum Therapieverlauf und zu auftretenden gesundheitlichen Risiken. Über eine gesicherte Internetplattform behält er seine Patienten im Blick - auch, nachdem sie die Klinik längst verlassen haben. Der Patient muss dafür nichts tun.

Als Pionier der Telekardiologie hat BIOTRONIK die Idee der Online-Nachsorge der Patienten vorangetrieben, über mehrere Technologiestufen zu einem weltweit zertifizierten Medizintechnik-System entwickelt und die therapeutischen und ökonomischen Vorteile in enger Zusammenarbeit mit den Kardiologen evaluiert.

Dass die Daten der Patienten weltweit zuverlässig übertragen werden müssen, liegt auf der Hand. Darum arbeitet BIOTRONIK mit T-Mobile weltweit zusammen, deren Mobilfunknetze sich durch besonders hohe Qualität und Sicherheit auszeichnen. „Als wir das Projekt vor einigen Jahren starteten, klangen Begriffe wie Telekardiologie oder Home Monitoring® noch sehr nach Zukunftsmusik“, kommentiert Dr. Hans-Jürgen Wildau, BIOTRONIK Vice President Health Services, die Nominierung. „Doch wir waren fest davon überzeugt, dass diese neue Art der Diagnostik und Therapie von Ärzten und Patienten gut angenommen würde. Spätestens als internationale Wettbewerber versuchten, technologisch nachzuziehen, konnte niemand mehr das Marktpotenzial der Idee ernsthaft anzweifeln. Vom ersten Prototyp bis zum heute weltweit funktionierenden Online-Service war es ein langer Weg. Wer ihn mit uns ging und uns seine Unterstützung gab, wird sich über die Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis freuen – so wie das gesamte BIOTRONIK Team.“

 

Lebensqualität durch Pioniertechnologie – Wachstum durch Innovation

Wie klinische Studien zeigen, gewinnen Ärzte und Patienten durch die kontinuierliche Ferndiagnostik und die dadurch ermöglichte individuelle Therapie-Anpassung enorm an Sicherheit. Patienten stellen zudem eine deutlich gestiegene Lebensqualität fest. Darüber hinaus reduziert die automatische Fernnachsorge auch den Aufwand im Gesundheitswesen.

BIOTRONIK Home Monitoring® reduziert die Anzahl der Arztkonsultationen in den oft überlasteten kardiologischen Kliniken, ohne Betreuungsqualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Während die Ressourcen der Ärzte und Schwestern bei Routinefällen  weniger belastet werden, kommen sie verstärkt denjenigen Patienten zugute, die dringend eine Konsultation zur Diagnostik und Betreuung benötigen.

BIOTRONIK hat die Möglichkeiten der Telekardiologie nicht nur frühzeitig erkannt, sondern auch technisch und wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt. So ist diese Technologie heute in 55 Ländern im Einsatz. 200 000 Geräte mit BIOTRONIK Home Monitoring® sind bisher implantiert worden, mehr als 3500 Kliniken nutzen aktiv die Fernüberwachung. Aufgrund der steigenden Nachfrage expandiert das Unternehmen, das vor mehr als 40 Jahren vom Erfinder des ersten deutschen Herzschrittmachers, Prof. Dr. Max Schaldach, gegründet wurde. Personelle und produktionstechnische Kapazitäten der Berliner Unternehmenszentrale, wo 2000 der weltweit 4900 Mitarbeiter beschäftigt sind, werden derzeit stark ausgebaut.

 

Über den Deutschen Zukunftspreis

Der Deutsche Zukunftspreis – der Preis des Bundespräsidenten für Technologie und Innovation - wird seit 1997 jährlich vergeben. Nominierung und Preisverleihung sollen die Bedeutung von Spitzenleistungen in Forschung und Technologie für die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen würdigen. Ein Konsortium großer deutscher Stiftungen und Unternehmen finanziert den hoch angesehenen Preis für herausragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovationen, die in marktfähige Produkte umgesetzt werden. Die Projekte werden ausschließlich von den nach Statut berechtigten Organisationen vorgeschlagen. Mehr Informationen: http://www.deutscher-zukunftspreis.de

 

Über BIOTRONIK SE & Co. KG

Als einer der weltweit führenden Hersteller kardiovaskulärer Medizintechnik mit Millionen implantierter Produkte ist BIOTRONIK mit 4900 Mitarbeitern in über 100 Ländern präsent. Wir sind nah am Puls der Medizin und haben uns als Partner der Ärzte einen guten Namen gemacht. Indem wir die klinischen Herausforderungen bewerten, stellen wir bestmögliche Lösungen für alle Phasen der Patientenbetreuung bereit, von der Diagnostik über die Therapie, bis hin zum Patientenmanagement. Auf unseren Markenzeichen Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit beruht der wachsende Erfolg von BIOTRONIK - weil wir Zuversicht, Vertrauen und Sicherheit bei Ärzten und Patienten in aller Welt damit stärken.

 

Bei Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar.


 

 


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