Bradykardie

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Patient with a pacemker
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Behandlunsgmöglichkeiten

Was ist Bradykardie?

Wenn das Herz zu langsam schlägt oder symptomatische Pausen auftreten, spricht man von einer Bradykardie . Bei gut trainierten Sportlern kann Bradykardie im Ruhezustand normal sein. Bei den meisten Menschen weist sie aber auf eine krankhafte Störung des Herzrhythmus hin, die dazu führen kann, dass das Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Organismus pumpt. Während ein gesundes Herz seine Schlagzahl bei körperlicher Anstrengung oder starken Emotionen automatisch erhöht, um den Organismus in dieser Belastungssituation mit ausreichend sauerstoffreichem Blut zu versorgen, ist es dazu bei einer sogenannten chronotropen Inkompetenz nicht in der Lage. Die Schlagzahl des Herzens entspricht dabei nicht mehr den körperlichen Bedürfnissen.


Wie wird Bradykardie behandelt?

Kommt es in Folge eines zu langsamen Herzschlages oder Pausen zu Schwindel oder Bewusstlosigkeit, kann ein Herzschrittmacher notwendig werden. Ein Herzschrittmacher ist ein kleines Gerät, das unterhalb des Schlüsselbeins oder über den Brustmuskel unter die Haut eingesetzt wird. Das Einsetzen eines Herzschrittmachers ist ein Standardeingriff, erfordert nur eine örtliche Betäubung und die Patienten können das Krankenhaus meist schon am Folgetag verlassen. Der Herzschrittmacher dient als künstlicher Taktgeber des Herzens. Zu diesem Zweck ist er über ein oder zwei Elektroden mit dem Herzen verbunden. Der Schrittmacher überwacht die Aktivität des Herzens und immer dann, wenn das Herz zu langsam schlägt oder aus dem Takt gerät, sendet er elektrische Impulse, um den normalen Rhythmus wiederherzustellen.


BIOTRONIK: Innovationen in der Schrittmachertherapie

Jeder Moment im Leben eines Menschen ist geprägt von seinen Emotionen: das Gefühl der Freiheit bei einer Wanderung in den Bergen, die Freude beim Spielen mit den Enkelkindern oder der Adrenalinschub bei einem Schwimmwettkampf. Es ist schwer zu sagen, ob die Reaktionen auf diese Erfahrungen rein emotional, rein physisch oder eine Kombination aus beiden sind. Die Reaktion des Herzens auf emotionale und mentale Stimuli ist in jedem Fall wichtig dafür, wie diese Momente erlebt werden.
Bei Menschen mit Herzschrittmacher oder einem ähnlich implantierten Gerät zur Herzregulation, ist es möglich, dass die Geräte nicht adäquat auf emotionale und psychologische Faktoren reagieren. Denn im Interesse des Patienten ist ein konstanter und angemessener Herzrhythmus wichtig, der auch dann stabil bleibt, wenn sein Herzschlag in Momenten der Aufregung normalerweise ansteigen oder im umgekehrten Fall zu langsam schlagen würde. Dieses Empfinden kann Patienten irritieren, da sie in unangebrachten Momenten ungewöhnlich nervös oder aufgeregt sind oder sich schlapp fühlen. CLS (Closed Loop Stimulation) ist der einzige Herzfrequenzsensor, der diese Einschränkungen ausgleicht indem er den Herzschlag, als Reaktion auf physischen und mentalen Stress, anpasst.
Ein weiteres Merkmal der Herzschrittmacher von BIOTRONIK ist ihre Kompatibilität zur Kernspintomographie. Dadurch ist es möglich, auch bei Patienten mit Implantat ein MRT durchführen zu können.

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