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„Mein ICD ist mein doppelter Boden“

Wie Georg nach einem Herzstillstand zurück ins Leben fand und heute mehr Sicherheit im Alltag hat.

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Georg im Herbst 2018 mit dem Rennrad

Als Georg im Herbst 2018 mit dem Rennrad unterwegs war, fühlte er sich in Bestform. Kurz zuvor hatte er einen mehrtägigen Radurlaub absolviert und regelmäßig trainiert. Nichts deutete darauf hin, dass sich sein Leben an diesem Tag verändern würde. „Ich dachte, ich wäre sehr fit gewesen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt“, erinnert sich Georg. 

Auf dem Heimweg einer rund 120 Kilometer langen Trainingsrunde nahm er wie so oft einen bekannten Anstieg in Angriff und fuhr ihn mit voller Kraft hinauf. Oben angekommen verlor der damals 49-Jährige das Bewusstsein. Was danach geschah, kennt er nur aus Erzählungen: Ein anderer Radfahrer bemerkte den Unfall sofort. Zufällig befand sich ein Kardiologe in der Nähe und begann umgehend mit der Reanimation. Wenig später trafen Rettungskräfte ein.

Im Krankenhaus stellten die Ärzte fest, dass eine Verengung der Herzkranzgefäße zu Kammerflimmern geführt hatte. Georg wurde ins künstliche Koma versetzt und mit Stents versorgt.

Die Entscheidung für einen ICD

Als Georg wieder zu Bewusstsein kam, schlug sein behandelnder Arzt die Implantation eines ICD vor. „Ich war erst einmal geschockt“, sagt Georg. „Ich hatte mich vorher nie mit ICDs beschäftigt und wusste gar nicht genau, was das bedeutet.“ 

Nach ausführlichen Gesprächen wurde ihm jedoch schnell klar, welche Rolle das Implantat künftig spielen könnte. „Mir wurde erklärt, dass der ICD mein Lebensretter sein könnte, falls noch einmal eine ähnliche Situation eintritt. Das hat mich überzeugt.“ 

Über einen Freund kannte Georg BIOTRONIK bereits und entschied sich bewusst für ein BIOTRONIK-System. Besonders das Thema Home Monitoring, das eine kontinuierliche Fernbetreuung seines Implantats ermöglicht, weckte sein Interesse. „Ich bin technisch sehr interessiert. Die Möglichkeit, zusätzliche Sicherheit durch Home Monitoring zu bekommen, fand ich sofort spannend.“ 

Zurück auf dem Rad

Nach der Implantation standen zunächst Reha, Nachsorgetermine und die schrittweise Rückkehr in den Alltag auf dem Programm. Kurz nach dem Vorfall hieß es noch, Georg werde vermutlich nicht mehr intensiv Fahrrad fahren können. Die Realität entwickelte sich anders. „Seitdem bin ich über 40.000 Kilometer Rad gefahren“, sagt er heute. 

Der ICD hat dabei vor allem eines geschaffen: Vertrauen. „Ich bin dankbar, dass ich ihn habe, denn ich weiß, dass er da ist, falls etwas passiert. Für mich ist er so etwas wie ein doppelter Boden.“ 

Mehr Transparenz durch BIOTRONIK Home Monitoring und Patient App

Seit dem Austausch seines ICD nutzt Georg zusätzlich die BIOTRONIK Patient App. Sie ergänzt sein Home Monitoring und ermöglicht ihm, wichtige Informationen zu seinem Implantat direkt auf dem Smartphone einzusehen sowie Symptome zu dokumentieren und an den Arzt zu senden. 

Besonders hilfreich findet er die einfache Statusübersicht. Die App zeigt ihm auf einen Blick, ob Implantat und Batterie ordnungsgemäß funktionieren und wann die letzte Datenübertragung erfolgt ist. „Dadurch habe ich noch mehr Sicherheit im Alltag und weiß, dass mein Implantat auch wirklich in der Notsituation das tut, was es tun soll.“

Ein Teil des Alltags

Heute gehört der ICD zu seinem Leben dazu, ohne seinen Alltag zu bestimmen. Menschen, die kurz vor einer ICD-Implantation stehen, möchte er deshalb Mut machen: „Am Anfang fühlt es sich wie ein Fremdkörper an. Aber man gewöhnt sich schneller daran, als man denkt. Irgendwann denkt man kaum noch darüber nach.“ 

Mehr über Georgs Geschichte

Den Tag seines Herzstillstands, die Ereignisse im Krankenhaus und seinen Weg zurück aufs Fahrrad hat Georg in seinem persönlichen Blog beschrieben. Auf dem Blog berichtet er außerdem regelmäßig über aktuelle Radtouren, Reisen und andere persönliche Projekte: