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Menschen bei BIOTRONIK

Arbeite mit Lin HuiYan zusammen

Als Talent Acquisition & Employer Branding Lead spricht Huiyan darüber, wie wichtig ihr Transparenz, kultureller Fit und langfristige Beziehungen im Recruiting sind und warum Potenzial oft wichtiger ist als das perfekte Profil.

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Huiyan Lin

Bewerben bei BIOTRONIK: Tipps aus dem Talent Acquisition Team Singapur

Seit wann bist du bei BIOTRONIK und welche Rolle hast du aktuell?

Ich bin seit 2019 bei BIOTRONIK und arbeite heute als Talent Acquisition & Employer Branding Lead hier in Singapur. Inzwischen sind es sechs Jahre voller Entwicklung, Lernen und inspirierender Begegnungen mit Menschen. Was mich damals zu BIOTRONIK gebracht hat, war die Mission des Unternehmens: das Leben von Patient*innen durch Innovation zu verbessern. Dieses Gefühl von Sinn begleitet und motiviert mich bis heute jeden Tag.

Was macht dir an deiner Arbeit als Talent Acquisition Partnerin am meisten Freude?

Was mir besonders Freude bereitet, ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Stakeholdern und Führungskräften. Gemeinsam richten wir unsere Recruiting-Strategien an den langfristigen Zielen des Unternehmens aus.

Genauso wichtig ist mir der Aufbau nachhaltiger Beziehungen – sowohl zu aktiven als auch zu passiven Kandidat*innen. Wir stehen kontinuierlich im Austausch mit Talent-Communities, um frühzeitig Verbindungen aufzubauen und einen starken Talentpool für zukünftige Bedarfe zu schaffen.

Am schönsten ist es für mich zu sehen, wie Menschen, die ich eingestellt habe, sich bei BIOTRONIK weiterentwickeln und erfolgreich sind. In diesen Momenten weiß ich, dass meine Arbeit wirklich etwas bewirkt.

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Careers

Bei BIOTRONIK seit

2019

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Development and Career Opportunities

Titel

Talent Acquisition Partner

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Globally Connected

Standort

Singapur

Was können Bewerber*innen im Recruiting-Prozess bei BIOTRONIK erwarten?

Uns ist bewusst, dass Bewerbungsgespräche gleichzeitig spannend und herausfordernd sein können. Deshalb legen wir großen Wert auf einen transparenten und wertschätzenden Prozess.

Der Auswahlprozess besteht in der Regel aus vier Schritten:

  1. Online-Bewerbung
  2. Technischer Test (bei bestimmten technischen Positionen)
  3. Interviews oder ein Assessment Center – eine Kombination aus Gesprächen, die Einblicke in fachliche Kompetenzen, Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeit und den Umgang mit Druck geben
  4. Abschlussgespräche und Entscheidungsfindung

Bei Senior-, Spezialisten- oder Führungspositionen sind häufig auch der Managing Director oder Mitglieder des globalen Teams eingebunden, um eine fundierte und ganzheitliche Entscheidung zu ermöglichen.

Während des gesamten Prozesses halten wir Bewerber*innen über die nächsten Schritte auf dem Laufenden und geben – wann immer möglich – Feedback. Unsere Gespräche dienen nicht nur der Bewertung von Fähigkeiten, sondern geben auch Einblicke in unsere Kultur und Werte. Bewerber*innen sollen BIOTRONIK kennenlernen und ein Gefühl dafür bekommen, welchen Beitrag sie hier leisten können.

Was ist dir im ersten Austausch mit Bewerber*innen besonders wichtig?

Für mich ist ein positiver und transparenter erster Eindruck entscheidend. Dazu gehört, den Ablauf des Prozesses klar zu erklären: Was erwartet die Bewerber*innen? Wen lernen sie kennen? Wie können sie sich vorbereiten?

Persönlich lege ich großen Wert auf eine offene und wertschätzende Atmosphäre. Ich nehme mir Zeit zuzuhören, beantworte Fragen ehrlich und signalisiere, dass man sich jederzeit melden kann. Mir ist wichtig, dass sich Bewerber*innen von Anfang an respektiert fühlen, noch bevor das erste Interview stattfindet.

Was hilft Bewerber*innen aus deiner Sicht, im Gespräch authentisch zu wirken?

Authentisch zu sein bedeutet für mich vor allem: man selbst zu bleiben, ehrlich zu sein und offen zu kommunizieren. Es ist absolut in Ordnung, die eigene Persönlichkeit zu zeigen – genau das hilft uns zu verstehen, wie jemand ins Team und zur Unternehmenskultur passt.

Persönliche Beispiele oder Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag machen Stärken und Werte oft greifbarer. Genauso wichtig ist es, offen über die eigene Motivation zu sprechen und darüber, was man von einer Rolle erwartet. Diese Offenheit schafft Vertrauen auf beiden Seiten und bildet die Basis für eine gute Verbindung.

Welche Fragen stellst du besonders gern – und warum?

Ich frage Kandidat* innen besonders gern: „In welcher Unternehmenskultur können Sie Ihr volles Potenzial entfalten?“ oder „Welche Art von Unternehmenskultur brauchen Sie, um zufrieden und erfolgreich zu arbeiten?“ Diese Fragen öffnen einen Dialog über Werte und Erwartungen – auf beiden Seiten. Sie helfen mir zu verstehen, was Menschen wirklich antreibt und ob BIOTRONIK das Umfeld bieten kann, in dem sie ihr Bestes geben können. Gleichzeitig regen sie Bewerber*innen dazu an, über das nachzudenken, was ihnen beruflich wirklich wichtig ist.

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Lin HuiYan

Was macht BIOTRONIK für dich als Arbeitgeber besonders?

Für mich zeichnet sich BIOTRONIK durch eine wirklich inklusive Unternehmenskultur aus. Vielfalt, Chancengleichheit und Zugehörigkeit sind hier keine Schlagworte, sondern zeigen sich im täglichen Miteinander und in Entscheidungen.

Ich schätze es sehr, dass unterschiedliche Perspektiven gehört werden und die Zusammenarbeit über Kulturen und Teams hinweg aktiv gefördert wird. Es ist ein Umfeld, in dem man sich einbringen, man selbst sein und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln kann.

Was überrascht Bewerber*innen im Gespräch mit BIOTRONIK häufig?

Viele sind positiv überrascht, wenn wir sie fragen, welche Art von Unterstützung sie sich von ihrer zukünftigen Führungskraft wünschen. Diese Frage kommt oft unerwartet, eröffnet aber ein sehr wertvolles Gespräch über Zusammenarbeit und Führung. Es ist mir wichtig, Bewerber*innen Raum zu geben, ihre Perspektive zu teilen. So verstehen wir besser, was ihnen im Arbeitsumfeld wichtig ist und wie wir Bedingungen schaffen können, in denen sie sich langfristig wohlfühlen und erfolgreich arbeiten können.

Gibt es ein persönliches Highlight aus einem Bewerbungsprozess, das dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Eine Geschichte ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Ein Kandidat bewarb sich auf eine Position, erfüllte aber nicht alle formalen Anforderungen. Sein Anschreiben war jedoch so überzeugend, dass es sofort meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Statt sich auf fehlende Qualifikationen zu konzentrieren, beschrieb er, wie er sich relevante Fähigkeiten selbst beigebracht hatte – unter anderem durch eigene Projekte. Diese Initiative und Begeisterung haben mich so beeindruckt, dass ich ihn zu einem persönlichen Gespräch eingeladen habe. Am Ende haben wir ihm die Stelle angeboten und er wurde einer der Top-Performer im Team.

Diese Erfahrung zeigt für mich sehr deutlich: Recruiting bedeutet nicht, Kästchen abzuhaken, sondern Potenzial, Leidenschaft und Lernbereitschaft zu erkennen.