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Menschen bei BIOTRONIK

Arbeite mit Martin Rundfeldt zusammen

Seinen Einstieg bei BIOTRONIK fand Martin als Werkstudent während des Studiums – heute arbeitet er im Tech Support für externe Geräte und gestaltet Prozesse mit, die den weltweiten technischen Support effizienter machen. Im Interview erzählt er von seinem Weg vom 3D-Druck im Application Lab in den Qualitätsbereich, von Gestaltungsspielraum im Job und von seiner Motivation, technische Probleme pragmatisch zu lösen.

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Martin Rundfeldt

Wenn Technik funktionieren muss: Arbeiten im Technical Support bei BIOTRONIK

Seit wann bist du bei BIOTRONIK und was machst du hier?

Ich bin seit 2019 Teil von BIOTRONIK, zunächst als Werkstudent und seit Januar 2022 in Festanstellung. Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker gemacht, wollte mich aber fachlich weiterentwickeln und habe mich deshalb für ein Maschinenbaustudium mit dem Schwerpunkt Produktionssysteme an der Berliner Hochschule für Technik entschieden. Meine Masterarbeit habe ich ebenfalls bei BIOTRONIK geschrieben.

Dass ich direkt im Anschluss meinen Berufseinstieg hier finden konnte, war für mich ein echter Glücksfall. Schon im Bachelor habe ich mich intensiv mit dem Thema 3D-Druck beschäftigt und schnell gemerkt, wie viel Potenzial in dieser Technologie steckt. Deshalb war für mich klar, in diesem Bereich zunächst weiterzumachen.

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Careers

Bei BIOTRONIK seit

2019

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Development and Career Opportunities

Titel

Technical Specialist

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Globally Connected

Standort

Berlin, Deutschland

Was genau hast du im Application Lab gemacht?

Im Application Lab ging es darum, neue Automatisierungslösungen auszuprobieren und herauszufinden, welche Technologien unsere Entwicklungsprozesse wirklich voranbringen. Vieles lief über Rapid Prototyping: Ideen entwickeln, direkt testen und schnell sehen, was funktioniert und was nicht.

Ich war dort für den Aufbau, Betrieb und die Weiterentwicklung eines 3D-Druckbereichs verantwortlich, der sowohl die Produkt- und Prozessentwicklung als auch Labor- und Fertigungsbereiche mit Prototypen, Hilfsmitteln und Vorrichtungen versorgt hat. Durch den gezielten Einsatz von 3D-Druck konnten Entwicklungsprojekte schneller und effizienter umgesetzt werden. Auch Produktmuster für Messen oder Ersatzteile für Reparaturen gehörten dazu. 

Warum hast du dich später für einen internen Wechsel in den Technical Support entschieden?

Der 3D-Druck hat mich lange begleitet und mich im Unternehmen als „der Typ mit den Druckern“ bekannt gemacht. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass ich meinen Blick erweitern und Lösungen ganzheitlicher betrachten möchte – mit mehr Fokus auf Software und systemische Zusammenhänge.

Als meine heutige Stelle intern ausgeschrieben wurde, hätte ich mich anhand des Anforderungsprofils zunächst gar nicht beworben. Ein Gespräch mit meiner späteren Führungskraft hat mich dann aber neugierig gemacht. Ihre Herangehensweise und die Vorstellung, im neuen Team mitzugestalten, haben mich überzeugt.

Wie sieht deine Arbeit heute aus?

Seit August 2025 bin ich Teil des Teams Tech Support Externe Geräte, das zur Abteilung Patient Safety im Qualitätsbereich gehört. Wir unterstützen weltweit unsere Vertriebsorganisationen bei technischen Fragen rund um unsere Produkte.

Auf den ersten Blick klingt das nach klassischem Helpdesk. Tatsächlich ist es deutlich mehr. Wir sind ein kleines Team und haben viel Gestaltungsspielraum. Neben der operativen Unterstützung arbeiten wir an der Weiterentwicklung unserer Prozesse, etwa im Bereich System Engineering, Geschäftsprozesse oder beim Aufbau einer internen Knowledge Base.

Ein typischer Tag beginnt damit, dass wir Support-Tickets gemeinsam sichten und aufteilen. Danach unterstützen wir Kolleg*innen im Feld beim Troubleshooting. Parallel treiben wir Projekte voran, um Wissen strukturiert, automatisiert und global verfügbar zu machen. Diese Mischung aus technischer Tiefe, Teamarbeit und Gestaltungsspielraum gefällt mir besonders gut.

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Martin Rundfeldt

Wie bist du damals auf BIOTRONIK aufmerksam geworden? 

Während meines Studiums bin ich durch einen Professor auf BIOTRONIK aufmerksam geworden, der früher selbst hier gearbeitet hatte. In einer Vorlesung zur Arbeitsorganisation hat er viele praktische Beispiele aus seiner Zeit bei BIOTRONIK eingebracht, die mir im Gedächtnis geblieben sind. 

Seine Begeisterung für Industrial Engineering hat mich dazu gebracht, mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen. Über ein Jobportal bin ich schließlich auf eine Werkstudentenstelle im Industrial Engineering bei BIOTRONIK gestoßen und habe mich beworben. 

Was hat dich überzeugt, hier einzusteigen? 

Für mich war die Kombination aus Technik und Sinn entscheidend. Als Maschinenbauer in der Medizintechnik an Produkten zu arbeiten, die Menschen wirklich helfen, hat mich sofort angesprochen. 

Dazu kam der Standort: ein international aufgestelltes MedTech-Unternehmen mitten in Berlin. Erst im Bewerbungsprozess wurde mir bewusst, wie groß und bedeutend BIOTRONIK tatsächlich ist – ein global tätiges, privat geführtes Unternehmen mit starken Wurzeln in Berlin. Für mich war klar: Diese Kombination findet man hier nicht oft. 

Was macht deine Arbeit bei BIOTRONIK heute für dich besonders? 

Zum einen ist es das Produkt selbst. Zu wissen, dass unsere Arbeit Leben retten oder verbessern kann, motiviert mich sehr. Zum anderen schätze ich den großen Gestaltungsfreiraum. Eigene Ideen sind ausdrücklich erwünscht, und man kann wirklich etwas bewegen. Das habe ich besonders im Aufbau des 3D-Druckbereichs erlebt. 

Auch im aktuellen Team arbeiten wir sehr offen und kollegial. Wir sind nicht stark spezialisiert, sondern grundsätzlich alle zu vielen Themen ansprechbar. Das fördert Verantwortung, Austausch und gemeinsames Lernen. Mich motiviert vor allem, Probleme zu lösen – früher im 3D-Druck, heute im Tech Support. Ich mag es, pragmatisch an Themen heranzugehen und Dinge neu zu gestalten, ohne unnötige Bürokratie. 

Welche Entwicklungsmöglichkeiten hast du hier erlebt? 

Bei BIOTRONIK hatte ich von Anfang an die Möglichkeit, mich sowohl vertikal als auch horizontal weiterzuentwickeln. Besonders spannend fand ich eine Phase, in der ich für 18 Monate zu 50 Prozent in der Prozessentwicklung mitgearbeitet habe – eine Art internes Praktikum. 

Ich konnte Einblicke in Produktentwicklungsprozesse gewinnen, mich mit statistischer Prozessanalyse, Dokumentation und unserem PLM-System beschäftigen und herausfinden, welcher Bereich langfristig zu mir passt. Zusätzlich habe ich interne Schulungen zu Moderation und Facilitation sowie externe Weiterbildungen im Projektmanagement besucht. Das Schulungsangebot ist sehr breit und qualitativ hochwertig. 

Welchen Tipp würdest du Bewerber*innen geben, die bei BIOTRONIK starten wollen? 

Sucht frühzeitig den Kontakt zu Menschen, die bereits bei BIOTRONIK arbeiten. So bekommt man ein viel realistischeres Bild von einer Stelle und von der Unternehmenskultur als durch jede Stellenanzeige. Persönliche Eindrücke helfen enorm bei der Entscheidung.