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Menschen bei BIOTRONIK

Arbeite mit Megha Sachdev zusammen

Als technische Mitarbeiterin in der Softwarevalidierung sorgt Megha im Hintergrund dafür, dass medizinische Software bei BIOTRONIK sicher, zuverlässig und intuitiv funktioniert. Im Interview berichtet sie, wie ihr Weg von der biomedizinischen Technik in die MedTech-Branche geführt hat, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und warum Neugier und Teamarbeit für sie eine zentrale Rolle spielen.

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Megha Sachdev

Softwarevalidierung in der Medizintechnik bei BIOTRONIK: Qualität und Sicherheit im Fokus

Seit wann bist du bei BIOTRONIK und was ist deine Rolle?

Ich bin seit Juli 2024 bei BIOTRONIK und arbeite als technische Mitarbeiterin in der Forschung & Entwicklung im Bereich System Validation für Home Monitoring Software. In meiner Rolle unterstütze ich die Validierung softwaregesteuerter Medizinprodukte – von der ersten Idee bis zur Markteinführung und darüber hinaus.

Mein Fokus liegt auf automatisierten und manuellen Softwaretests, um sicherzustellen, dass unsere Software einwandfrei mit den Implantaten zusammenarbeitet. Auch unterstütze ich den Aufbau automatisierter Testlösungen, das Risikomanagement und die Cybersicherheit unserer Medizinprodukte. Außerdem nehme ich an klinischen Anwendungstests innerhalb des BIOTRONIK Home Monitoring Systems teil.

Perspektivisch werde ich stärker in einem Projekt mitarbeiten, bei dem Systeme und Prozesse in eine Cloud-Umgebung überführt werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Effizienz, Datenverfügbarkeit und die Zusammenarbeit zwischen globalen Teams weiter zu verbessern.

Kannst du etwas über deinen Hintergrund erzählen und wie du zu BIOTRONIK gekommen bist?

Ich komme ursprünglich aus Indien und bin vor etwa drei Jahren für ein Praktikum nach Berlin gezogen. Zuvor habe ich in Indien meinen Bachelor in Biomedical Engineering abgeschlossen.

Meinen Masterabschluss in Smart Systems habe ich dann in Deutschland gemacht. Anfangs habe ich überlegt, Medizin zu studieren, habe mich dann aber bewusst für ein Ingenieurstudium entschieden. Ich wollte die gesamte Systemlogik hinter Medizinprodukten verstehen – also wie sie entwickelt, hergestellt und eingesetzt werden, um Patient*innen zu helfen.

Während eines Praktikums im S L Raheja Hospital in Mumbai im Jahr 2019 hatte ich erstmals direkten Kontakt mit Medizintechnik im Klinikalltag. Ich habe dort auch Patient*innen mit Implantaten kennengelernt und mit Ärzt*innen über die Funktionsweise gesprochen. Diese Erfahrung hat mein Interesse an MedTech verstärkt.

Bei meiner Recherche nach führenden Medizintechnikunternehmen in Europa ist mir BIOTRONIK besonders aufgefallen, vor allem wegen der innovativen Implantat Technologien und des starken Fokus auf Patientensicherheit. Als ich später eine passende Stelle gesehen habe, die gut zu mir passte, habe ich mich beworben.

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Careers

Bei BIOTRONIK seit

Juli 2024

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Development and Career Opportunities

Titel

System Engineer in Software Validation (Home Monitoring Software)

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Globally Connected

Standort

Berlin, Deutschland

Was hat dich überzeugt, zu BIOTRONIK zu kommen?

Ausschlaggebend war für mich der klare Fokus auf Patientensicherheit und Wohlbefinden. Ich wollte Teil eines Unternehmens sein, bei dem die tägliche Arbeit einen spürbaren Einfluss auf das Leben von Menschen hat.

Hier tragen jedes Projekt und jeder Test dazu bei, die Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer Produkte weiter zu verbessern. Das gibt mir ein starkes Gefühl von Sinnhaftigkeit in meiner Arbeit.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Ein typischer Tag besteht aus der Durchführung manueller und automatisierter Tests unserer Medizinsoftware. Ich analysiere die Ergebnisse und erstelle detaillierte Berichte, die unter anderem für regulatorische Zulassungsprozesse wichtig sind.

Darüber hinaus arbeite ich eng mit verschiedenen Fachbereichen zusammen, um Testergebnisse zu besprechen und mögliche Verbesserungen zu diskutieren. In der Validierung sind wir der letzte Schritt, bevor ein Produkt bei Patient*innen ankommt. Deshalb ist es wichtig, nicht nur technisch zu denken, sondern auch die Perspektive von Ärzt*innen und Patient*innen einzunehmen.

Ein konkretes Beispiel: Ich habe vorgeschlagen, Beschriftungen neu zu strukturieren und das Layout anzupassen, um die Benutzeroberfläche intuitiver zu gestalten und besser an klinische Usability-Anforderungen anzupassen. Den offenen und konstruktiven Austausch über Verbesserungsvorschläge schätze ich sehr, denn er ermöglicht es mir, meine eigene Perspektive im Team einzubringen.

Was macht deine Arbeit bei BIOTRONIK für dich besonders?

Besonders spannend finde ich die Arbeit an der Schnittstelle von Technologie und Gesundheitswesen. Jeder Test, den wir durchführen, trägt letztlich zur Patientensicherheit bei.

Gleichzeitig ist genau das auch eine Herausforderung: zu analysieren, wie Software im Zusammenspiel mit Implantaten unter realen Bedingungen funktioniert. Schon kleine Details können großen Einfluss auf Usability und Sicherheit haben. Ich mag diese Art von „Detektivarbeit“ – also Ursachen zu finden, Probleme zu verstehen und gemeinsam im Team Lösungen zu entwickeln.

Auch wenn ich keinen direkten Kontakt zu Patient*innen habe, weiß ich, dass unsere Arbeit Ärzt*innen dabei unterstützt, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und Patient*innen weltweit hilft. Dieses Wissen motiviert mich jeden Tag.

Was überrascht neue Kolleg*innen an deinem Job am meisten?

Viele sind überrascht, wie vielseitig Softwarevalidierung tatsächlich ist. Gerade Kolleg*innen mit reinem IT-Hintergrund haben oft ein anderes Bild von Test- oder Validierungsarbeit.

Dabei geht es um viel mehr als das Abarbeiten von Checklisten. Kreativität, analytisches Denken und das Antizipieren von Nutzerverhalten spielen eine große Rolle. Manchmal fühlt sich der Job wirklich wie Detektivarbeit an, denn selbst kleinste Fehler können in der Medizintechnik große Auswirkungen haben.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten hast du bisher erlebt?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Regelmäßig finden interne Sessions statt, in denen Kolleg*innen ihr Wissen zu neuen Technologien oder Branchentrends teilen. Außerdem organisiert mein Teamleiter regelmäßig Open-Space-Diskussionen mit Kolleg*innen aus den USA, die ich als sehr bereichernd empfinde.

Zusätzlich gibt es Seminare und Trainings, die sowohl fachliche als auch persönliche Kompetenzen stärken. Kürzlich habe ich an einer Schulung zu AccessMRI teilgenommen, die ich besonders spannend fand. Kontinuierliches Lernen wird hier wirklich gefördert.

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Megha Sachdev

Was war bisher dein schönster oder prägendster Moment bei BIOTRONIK?

Einer meiner prägendsten Momente war, als ich meine ersten automatisierten Tests entwickelt und ausgeführt habe. Vor meinem Einstieg bei BIOTRONIK hatte ich damit noch keine Erfahrung.

Zu sehen, dass diese Tests funktionieren und unsere Prozesse verbessern, war ein großartiges Gefühl. Es hat mir gezeigt, dass meine Arbeit einen wichtigen Beitrag leistet.

Was schätzt du besonders an deinem Team und der Unternehmenskultur?

Ich schätze vor allem das multikulturelle und inklusive Umfeld bei BIOTRONIK. Als jemand, der aus Indien kommt, habe ich mich von Anfang an sehr willkommen gefühlt.

Mein Team ist sehr unterstützend und geduldig – gerade auch in der Anfangszeit. In Meetings spreche ich meist Deutsch, wechsle aber bei Bedarf ins Englische, was problemlos funktioniert. Meine Kolleg*innen ermutigen mich sehr dabei, mein Deutsch weiter zu verbessern.

Insgesamt erlebe ich eine sehr offene, hilfsbereite und wertschätzende Zusammenarbeit.

Gibt es etwas, das dich im Job oder privat besonders begeistert?

In meinem Job lerne ich sehr gern von anderen und versuche, neugierig zu bleiben. Ich lasse mich oft von Menschen und Unternehmen inspirieren, denen ich auf LinkedIn folge. Dort entdecke ich neue Ideen, Branchen-Updates und Best Practices, die ich teilweise auch mit meiner eigenen Arbeit verknüpfen kann.

Außerhalb der Arbeit reise ich sehr gern und genieße ruhige Wochenenden für mich allein. Neue Orte zu entdecken, hilft mir, neue Energie zu tanken und den Blick zu weiten. Gleichzeitig geben mir diese stilleren Zeiten die Möglichkeit, bewusst langsamer zu werden und zu reflektieren. Diese Balance zwischen Neugier und Ruhe hält mich motiviert und geerdet.

Welchen Tipp gibst du Bewerber*innen, die ihre Karriere bei BIOTRONIK starten möchten?

Seid offen, neugierig und bereit zu lernen. Jede Erfahrung hier bringt neue Erkenntnisse, und Neugier hilft enorm bei der persönlichen und fachlichen Entwicklung.

Habt keine Angst, Fragen zu stellen oder eure Ideen einzubringen. BIOTRONIK bietet ein Umfeld, in dem neue Perspektiven willkommen sind. Wer Initiative zeigt, findet viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.